Die Heide ist frei

Seit 1994 war der Bund Eigentümer des Areals und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gemeinsam mit der Bundeswehr für das Gelände verantwortlich.

Bereits 1992 begannen die Untersuchungen zur Munitionsbelastung des Geländes. Nachfolgende Recherchen ergänzten laufend die Ergebnisse.

Die größten Ostermärsche der Bundesrepublik fanden am Rande des „Bombodroms“ statt.

Begangene Verfahrensfehler ermöglichten es, dass man gegen die Nachnutzungspläne der Bundeswehr juristisch vorgehen konnte. Die Proteste rissen nicht ab. 17 Jahre währte der friedliche Kampf gegen die militärische Nutzung.

  • Chronist der Bürgerinitiative Reiner Kühn - Quelle: Landkreis OPR, Ines Lehmann

    Chronist der Bürgerinitiative Reiner Kühn - Quelle: Landkreis OPR, Ines Lehmann

  • Arbeitsplatz, Chronist der Bürgerinitiative Reiner Kühn - Quelle: Landkreis OPR, Ines Lehmann

    Arbeitsplatz, Chronist der Bürgerinitiative Reiner Kühn - Quelle: Landkreis OPR, Ines Lehmann

  • Archiv, Chronist der Bürgerinitiative Reiner Kühn - Quelle: Landkreis OPR, Ines Lehmann

    Archiv, Chronist der Bürgerinitiative Reiner Kühn - Quelle: Landkreis OPR, Ines Lehmann

Das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes vom März 2009 fiel positiv für die Protestler aus. Am 9. Juli 2009 erklärte der Bundesverteidigungsminister schließlich, dass die Bundeswehr das Urteil akzeptiert und den Bombenabwurfplatz nicht in Betrieb nehmen werde. Die Heide war endlich frei.

Das Land Brandenburg und die Anliegerkommunen verzichten wegen der hohen Belastung mit Kampfmitteln und der damit verbundenen Kosten auf die Übernahme des Areals. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) übernimmt schließlich das Gelände mit dem Auftrag, es zu vermarkten oder gewinnbringend zu bewirtschaften.

Am 11. März 2010 wird die Kommunale Arbeitsgemeinschaft (KAG) mit den Mitgliedern Kreisverwaltung OPR, den Kommunen Neuruppin, Rheinsberg, Wittstock, Amt Temnitz und den Bürgerinitiativen Freie Heide und ProHeide gegründet.

Orthofoto-Ausschnitt von 2008

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